Sie möchten die Sicherheit des Krankenhauses nicht missen, andererseits aber schnell mit dem Kind in die vertraute Umgebung nach Hause zurück, dann ist die ambulante Geburt eine gute Alternative. Wenn bei der Entbindung Ihres Kindes keine Probleme auftreten, bleiben Sie noch etwa 4-6 Stunden in der Obhut der behandelnden Klinik und werden dann in die Fürsorge ihrer betreuenden Hebamme entlassen. Natürlich können Sie aber auch gern länger in der Klinik bleiben - ganz nach Ihren Bedürfnissen.
Immer mehr Frauen entscheiden sich für eine Geburt im Wasser, da durch die entspannende Wirkung des warmen Wassers die Geburt meist schneller und weniger schmerzhaft verläuft. Zudem treten auch weniger Geburtsverletzungen auf. Sollten bestimmte geburtshilfliche Vorraussetzungen erfüllt sein, steht einer Geburt im Wasser nichts im Wege. Wassergeburten sind eine sichere Methode zur Entbindung wie Untersuchungen eindeutig belegen. Mehr dazu bei www.delphisart.de
Beim Kaiserschnitt (auch Schnittentbindung, medizinische Bezeichnung: Sectio) wird die Bauchdecke im Bereich des unteren Teils der Gebärmutter geöffnet und das Kind aus der Gebärmutter herausgehoben. Die heute übliche Form des Kaiserschnitts ist die Misgav-Ladach-Methode, der sogenannte "sanfte Kaiserschnitt". Ein Kaiserschnitt kann erforderlich werden, wenn aufgrund der anatomischen Gegebenheiten, zum Beispiel bei einer Lageanomalie, eine normale Geburt nicht möglich ist, oder wenn der Geburtsvorgang aufgrund aufgetretener Komplikationen (drohender Sauerstoffmangel beim Kind) beschleunigt werden muss.
Prinzipiell spricht auch bei einem Kaiserschnitt nichts dagegen, das der werdende Vater beziehungsweise der Partner der Frau bei der Entbindung zugegen ist. Angesichts der psychischen Belastung, die eine Schnittentbindung möglicherweise darstellt, kann dies für die Frau eine wertvolle Unterstützung sein. Bereits bei der Anmeldung in der Klinik kann geklärt werden, ob auch im Falle eines Kaiserschnitts die Anwesenheit des Partners möglich ist.