Das Institut für Frauengesundheit stellt sich vor


Es ist deutschlandweit ein bisher einmaliges Projekt mit folgenden Zielen:

 

Information:

Mit Webangeboten informiert das IFG über aktuelle Veranstaltungen zu Gesundheitsthemen und neueste Forschungsergebnisse, die sowohl laiengerecht, als auch für Fachpersonal aufbereitet sind. Im Forum des IFG haben Frauen die Möglichkeit, komplexe Fragen an Spezialisten zu stellen.

 

Integration:

Das IFG hat eine beratende Funktion für Wissenschaft, Politik und Verbände bei der Vernetzung der landesweiten Aktivitäten. Bestehende Aktivitäten in der Forschung und Angebote zu Beratung und Information für Frauen an den baden-württembergischen Universitätskliniken werden vernetzt und aufeinander abgestimmt. Themen wie Prävention, Rehabilitation und Qualitätssicherung erhalten einen zentralen Stellenwertn.

 

Initiierung:

Das IFG will landeweit neue wissenschaftliche Studien, Verbundprojekte zur Frauengesundheit, Präventionsvorhaben initiieren, die weitere Projektsteuerung unterstützen und Kompetenzen bündeln.

 

Netzwerk:

Dienstleistungen werden auf der Basis eines einmaligen Netzwerks angeboten, das mit dem Kompetenzspektrum in Fragen der Frauengesundheit das Kernelement des Institutes darstellt. Ziel ist, die verschiedenen Partner auf dem Gebiet der Forschung für die Frau zusammenzuführen, aktuelle Informationen für Fachkreise und Laien bereitzustellen und innovative Forschugnsprojekte zu initiieren. Darüber hinaus sollen die bestehenden lokalen interdisziplinären Kooperationen als Netzwerk an den einzelnen Universitätsstandorten in Baden-Württemberg eingebunden und enge Verzahnung mit dem Berufsverband der Frauenärzte und Niedergelassenen Kollegen im Bereich der Frauengesundheit gestärkt werden.

 

Serviceleistungen Internetplattform ?Frauengesundheit?:

Die Verbesserung des Informationsangebots für Frauen, Institutionen, Öffentlichkeit, praktizierende Ärzte und Wissenschaftler wird ermöglicht durch eine Internetplattform mit einem Laien- und einem Fachportal.

Das Laienportal richtet sich direkt an Frauen, Patientinnen und deren Angehörige sowie Selbsthilfegruppen. Es umfasst neben aktuellen Informationen zum Thema Frauengesundheit auch umfangreiche Ratgeber zu Schwerpunktthemen. Über das Laienportal können sich die Nutzer austauschen und gezielte Fragen an Experten richten.

Das Fachportal bietet Informationen für Ärzte und Wissenschaftler, die auf dem Gebiet der Frauengesundheit tätig sind. Es liefert aktuelle Forschungs - und Studienergebnisse, eine Übersicht über gesundheit laufende Studien und neueste Publikationen im Bereich der Frauengesundheit. Ärzte können eine ?second opinion? zu Therapien bei Experten einholen. Schließlich wird über das Fachpotal zertifizierte Weiterbildung online angeboten (CME).

Neben den webbasierten Informationen bietet die Frauenakademie Vorträge, Informationen und Kurse zu frauenspezifischen Gesundheitsthemen an. Hier können Erfahrungen ausgetauscht und aktuelle Fragen und Probleme mit Betroffenen und Experten offen diskutiert werden. Ausgehend von der Frauenakademie Tübingen ist ein Schwerpunkt die landesweite Einrichtung und Betreuung von weiteren Frauenakademien durch das IFG.

Das IFG bietet Unternehmen und Institutionen kundenspezifisch ausgerichtete Seminare an. Diese werden von Frauengesundheitsexpertinnen durchgeführt. Zielrichtung ist es, aktuelles Wissen praxisorientiert zu vermitteln (z.B. Brustselbstuntersuchungskurse).

Ein Schwerpunkt des IFG liegt in der Forschung rund um die Vorsorge des Gebärmutterhalskrebses. Mit der Informationskampagne Zervita um Prof. Dr. Iftner (Tübingen) soll eine einheitliche, abgestimmte, hochqualifizierte und bedarfsgerechte Information zum Thema Gebärmutterhalskrebs verbreitet werden, um das Bewusstsein über den Gebärmutterhalskrebs sowie die Teilnahmequote an der Fürherkennungsuntersuchung zu erhöhen und präventive Maßnahmen aufzuzeigen. Die Einführung der Früherkennungsuntersuchung mittels sog. Pap-Abstrich in den siebziger Jahren hat zu einer deutlichen Abnahme des Auftretens von Gebärmutterhalskrebs geführt. Heute ist zudem die ursächliche Beteiligung von humanen Papillomaviren (HPV) an der Entstehung von Gebärmutterhalskrebs unumstritten.

  Aktualisiert am Donnerstag, den 11.01.2007
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